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Thüringens Ministerpräsident Voigt wegen Doktorarbeit unter Druck: "Schwerste Form des Textbetrugs"

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hat am Mittwoch, gemeinsam mit Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber, ein neues Gutachten über die Doktorarbeit des Ministerpräsidenten Thüringens, Mario Voigt, vorgestellt.

"Plagiatsjäger" Weber hatte im Landtagswahlkampf 2024 erste Vorwürfe erhoben. Im Januar 2026 wurde Voigt von der TU Chemnitz die Doktorwürde entzogen.

Voigt behauptete, dass der Kern seiner wissenschaftlichen Arbeit nicht betroffen sei. Genau das Gegenteil soll der Fall sein. "Er schreibt nicht nur aus Wikipedia ab, er erwähnt Wikipedia an keiner Stelle", so Weber.

Experteninterviews, die er angeblich selbst geführt habe, entpuppten sich als ebenfalls aus nicht erwähnten Quellen übernommen.

Nach der Demonstration zahlreicher Belege erklärt Weber, auch stellvertretend für sein Recherche-Team: "Es handelt sich hier um die schwerste Form des Textbetrugs, die die Wissenschaft kennt."

Die anwesenden Pressevertreter haben weder zum Inhalt noch zur konkreten Methodik bei der forensischen Plagiatsanalyse Nachfragen gestellt – ihnen war die mehrfach wiederholte und ausgiebig beantwortete Frage über Webers Erstkontakt mit der AfD am wichtigsten.

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