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Liveticker Ukraine-Krieg : Putin erhöht Personalstärke der russischen Streitkräfte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg : Putin erhöht Personalstärke der russischen StreitkräfteQuelle: Sputnik © Michail Klementjew
  • 28.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Peskow: Ukraine wird für ihre jüngsten Handlungen "einen Preis zahlen"

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Position Moskaus zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Ukraine erläutert. Damit beantwortete er die Frage, was Wladimir Putin damit gemeint habe, dass bei entsprechenden Entscheidungen die nationalen Interessen Russlands berücksichtigt werden müssten. Peskow sagte dazu:

    "Ich denke, der Präsident hat unsere Position sehr umfassend dargelegt."

    Er fügte hinzu, dass die Ukraine für ihre Handlungen in den vergangenen Monaten "einen Preis zahlen" müsse. Zu den nationalen Interessen Russlands gehöre unter anderem, dass "niemand auf die Idee kommt, Pläne für einen vernichtenden Schlag gegen Russland innerhalb von 40 Tagen anzukündigen, wie dies beispielsweise aus Kiew zu hören war".

  • 21:46 Uhr

    Slowakei erhält weitere 105 Millionen Euro für an Ukraine übergebenes Militärgerät

    Die Slowakei wird aus der Europäischen Friedensfazilität weitere 105 Millionen Euro für an die Ukraine übergebenes Militärgerät erhalten. Dies gab Robert Bestro, der Generaldirektor der Sektion für Verteidigungspolitik im slowakischen Verteidigungsministerium, auf seiner Facebook-Seite bekannt.

    "Wir haben für die Slowakei weitere 105 Millionen Euro aus der Europäischen Friedensfazilität erreicht, die bereits Realität sind. Diese Entscheidung wurde in dieser Woche getroffen."

    Laut Bestro hätte die Situation um das an Kiew übergebene Militärgerät für die Slowakei dazu führen können, dass das Land am Ende mit einem Minus dasteht.

    "Schließlich haben wir erfahren, dass wir dafür, dass wir der Ukraine Militärgerät geschenkt haben, sozusagen 'beschenkt' werden, indem wir zusätzlich drei Millionen Euro in die Europäische Friedensfazilität einzahlen sollen. Damit wären wir im Minus gewesen. Für uns war das eine inakzeptable Situation."

  • 21:39 Uhr

    Zwei Verletzte bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod

    Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Dorf Rschewka im Schebekinski-Kreis des Gebiets Belgorod sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Rücken und im Brustbereich, ein weiterer eine Splitterverletzung am Rücken. Mitglieder der Selbstverteidigung brachten die Verletzten ins Kreiskrankenhaus Schebekino, wo sie medizinisch versorgt werden.

  • 21:25 Uhr

    Ukrainischer Grenzübergang zu Polen von Drohne getroffen

    Der ukrainische Grenzübergang "Jagodin" an der Grenze zu Polen ist von einer Drohne angegriffen worden. Dies teilte der Leiter der Gebietsverwaltung Wolhynien, Roman Romanjuk, auf seinem Telegram-Kanal mit:

    "In der Nähe der Grenze zur Republik Polen im Dorf Starowoitowo (Grenzübergang 'Jagodin') im Kreis Kowel wurde ein Ziel getroffen. Durch die Druckwelle wurde ein Gebäude des Grenzübergangs an der Einfahrt zum Terminal beschädigt."

    Romanjuk fügte hinzu, dass bislang keine Informationen über Verletzte vorlägen.

  • 21:01 Uhr

    Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk und Orjol, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:39 Uhr

    Junge Welt: Treffen von Lawrow und Wadephul zeigt Dilemma Berlins

    Das Treffen von Bundesaußenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow habe gezeigt, dass Berlin in eine politische Sackgasse geraten sei, schreibt die Junge Welt. Wadephul habe sich gegenüber führenden deutschen Medien für das Gespräch mit Lawrow rechtfertigen müssen. In dem Beitrag heißt es:

    "Dagegen musste sich Wadephul gegenüber deutschen Leitmedien förmlich winden, um schon die Tatsache zu rechtfertigen, sich mit Lawrow an einen Tisch gesetzt zu haben: Es sei vonseiten 'anderer Kollegen' an ihn die Bitte herangetragen worden, das Gespräch mit Lawrow zu suchen."

    Zugleich habe Wadephul betont, Europa müsse den Dialog mit Moskau aufrechterhalten, um angesichts der diplomatischen Bemühungen der USA Einfluss auf die Ukraine-Frage zu behalten. Nach Ansicht des Autors dürfte dies jedoch schwierig sein. Durch Sanktionen und sein Eingreifen in einen Konflikt, den Kiew nicht gewinnen könne, habe sich Deutschland selbst der Möglichkeit beraubt, wirksam Einfluss auf die Situation zu nehmen. Der Autor resümiert:

    "Wenn eine Katze sich in einer Baumkrone verklettert hat und nicht mehr herunterkommt, erscheint irgendwann die Feuerwehr mit der Drehleiter und holt sie herunter. Das Problem deutscher Außenpolitik und von Merz und Wadephul ist, dass es erstens keine Feuerwehr gibt, die die BRD aus ihrer Baumkrone herunterholen könnte – und dass der Imageverlust der Möchtegerngroßmacht Deutschland genauso groß wäre, wenn sich die BRD beim Herabsteigen von Dritten helfen lassen müsste. Selbst eingebrockt. Für Mitgefühl besteht kein Anlass."

    Das Treffen fand am Rande der UN-Generalversammlung auf Initiative Berlins statt und dauerte rund 20 Minuten. Laut dem russischen Außenministerium sprachen die Minister über die Lage in der Ukraine und die bilateralen Beziehungen. Wadephul bekräftigte dabei die öffentliche Position der Bundesregierung. Lawrow erklärte anschließend, er habe bei dem Gespräch nichts Neues gehört.

  • 20:10 Uhr

    Putin erhöht Personalstärke der russischen Streitkräfte

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Erlass zur Aufstockung der russischen Streitkräfte unterzeichnet. In dem Dokument heißt es:

    "Die Personalstärke der Streitkräfte der Russischen Föderation wird auf 2.441.630 Stellen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige."

    Nach dem vorherigen Erlass vom 27. Juli lag die Zahl der Militärangehörigen bei 1.535.000. Somit wird sie ab dem 1. August um 15.500 aufgestockt.

  • 19:50 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf Kommunikationszentrum und Frachtschiffe

    Das russische Verteidigungsministerium hat eigenen Angaben zufolge Kommunikations- und Logistikobjekte sowie Schiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden.

    Bei einem Drohnenangriff in Kiew wurde demnach ein Rechenzentrum des Telekommunikationsunternehmens Ukrtelekom in der Antonowitsch-Straße getroffen. Zudem seien auf See zwei Frachtschiffe getroffen worden, die Militärgüter zum Hafen von Odessa transportiert hätten.

  • 19:19 Uhr

    Mehrere Regionen Russlands von ukrainischen Drohnenangriffen betroffen

    In der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind bei ukrainischen Drohnenangriffen innerhalb von 24 Stunden ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit.

    Demnach griff eine ukrainische Drohne auf der Straße zwischen Lugansk und Altschewsk ein Auto an. Dabei wurde ein 29-jähriger Mann getötet und ein 28-Jähriger verletzt. In Troizkoje und Lissitschansk wurden bei weiteren Drohnenangriffen zudem ein Autofahrer und eine Frau verletzt.

    Auch im Gebiet Kursk wurde eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff verletzt. Im Dorf Gluschkowo erlitt eine 61-jährige Frau Splitterverletzungen an der linken Schulter und Hand. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.