
Medienberichte: 624 US-Soldaten im Iran-Konflikt verwundet

Die Zahl der US-Soldaten, die bei der Operation gegen Iran verwundet wurden, ist auf 624 gestiegen. Das berichtet die Zeitung New York Times unter Berufung auf Angaben des Pentagon.
Am Sonntag begann das Ministerium, Informationen über die Verluste während der Kampfhandlungen im Nahen Osten zu veröffentlichen. Laut der Zeitung liegt die offizielle Zahl der seit dem 7. Juli verwundeten Soldaten bei 207. Damit ist die Gesamtzahl seit Beginn des Konflikts auf 624 gestiegen.

Am Donnerstag hatte die New York Times berichtet, dass sich die Zahl der im Konflikt mit Iran gefallenen US-Soldaten, die zuvor auf der Webseite des Pentagon zu sehen war, plötzlich verringert habe. Die Zeitung erklärte, Beamte hätten widersprüchliche Erklärungen für den Vorfall geliefert. Der offizielle Sprecher des Ministeriums, Sean Parnell, bezeichnete die Mitteilung der Zeitung als Lüge.
US-Präsident Donald Trump hatte am 8. Juli erklärt, dass die in der Nacht zum 18. Juni erzielte Waffenruhe nicht mehr gelte. In den folgenden Tagen führte das US-Militär mehrere Angriffsserien gegen Iran durch. Washington behauptete, dies sei als Reaktion auf iranische Aktionen gegen Handelsschiffe erfolgt, die die Straße von Hormus passierten. Teheran reagierte mit Angriffen auf US-Stützpunkte in mehreren Ländern des Nahen Ostens, schloss die Straße von Hormus und warf dem Weißen Haus zudem vor, das Waffenstillstandsmemorandum verletzt zu haben.
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